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Erkundung, Kosovo 2011

Der Blick in die Tiefe

Bohrkerne

Abbauen kann man nur, was man auch zuvor genau erkundet hat. Ein optimales, also kostengünstiges und ressourcenschonendes Projekt, das Grundlage jeder Abbaugenehmigung ist, setzt die möglichst genau Kenntnis der Lage und Größe des unterirdischen Erzkörpers voraus. Was der Bergmann oder der Geologe über Tage entdeckten, kann sich unter Tage ganz unterschiedlich darstellen. Hier helfen Erfahrung und Wissen nur bedingt weiter. Letzte Sicherheit geben erst Probebebohrungen und die Auswertung der Bohrkerne.

Die folgenden Fotos dokumentieren Bohrarbeiten im bisher fast gar nicht erkundeten Gebiet Qafe Prushi im März 2011. Untersucht wird hier ein Chromerzkörper, der sich an der Oberfläche in einer Breite von nur 40 cm und einer Länge von mehr als 200 m präsentiert. Um die genauen Dimensionen des Körpers bestimmen zu können, werden neben dem sichtbaren Teil an mehreren Stellen Bohrungen fächerförmich und bis maximal 100 m Tiefe in genau vorgegebenen Winkeln in den Boden gebracht.

Natürlich hören Chromerzkörper nicht abrupt bei 100 m Tiefe auf, nur weil die ARSI Minengesellschaft mbH nur bis 100 m bohrt. Sie reichen oft viele hundert Meter tief in den Untergrund. Es war eine wirtschaftliche Entscheidung, Technik einzusetzen, die bis 100 Meter bohren kann. Damit lassen sich allein in Rahovec und Querret Gjakova Reserven erkunden, deren Abbau weit über ein Jahrzehnt andauern wird. Noch tiefer kann man später bohren.

Erkundung in Qafe Prushi, Bohrarbeiten, 19.03.2011

Erkundung Qafe Prushi und Rahovec, April-Mai 2011