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Die Vorarbeiten

In 2010 und davor ausgeführte Arbeiten


Die ARSI Minengesellschaft mbH profitiert von der Tatsache, dass in zwei von drei ihrer Lizenzgebiete (Rahovec und Qerret Gjakova) der jugoslawische Staat seit den 50er Jahren umfangreiche Erkundungsarbeiten durchgeführt hat, ohne je eine Tonne Erz gefördert zu haben. Der Abbau schien seinerzeit nicht nötig, weil Jugoslawien mit der Deva-Mine über eine ausreichende Erzquelle verfügte. Und auch die Weltstahlproduktion war wesentlich geringer als heute.

Dort, wo Teile von Chromerzkörpern an die Oberfläche traten, wurden Bohrungen mit insgesamt Tausenden Meter Länge vorgenommen und Erkundungsstollen, von meist 2-8 Meter Länge in den Berg getrieben, bis man auf den eigentlichen Chromerzkörper stieß. Alte Bohrkerne und Erkundungsstollen mit einer Gesamtlänge von über 5.000 m findet man heute überall im Gelände. An einer Stelle konnte man sich die Erkundungsstollen sparen. Dort liegt ein großer Berg, bestehend aus
40 %-igem Chromerz komplett frei.

Die alten Dokumentationen sind heute im Kosovo nur noch bruchstückhaft vorhanden. Man kann sie aber in Belgrad einsehen. Prof. Kodra hat das getan. Neben topografischen Karten im Maßstab 1:2500 für etwa 90 km² aus den heutigen Lizenzgebieten der ARSI Minengesellschaft mbH fanden sich dort auch viele gut dokumentierte Erkundungsergebnisse.

Kartenmaterial Rahovec, M 1:2500, Datenbasis 1959

Alte Erkundungen und neue Planungen (Bohrungen)

Ebenso hat Prof. Kodra das gesamte Gelände (145 km²) noch einmal einer Begutachtung unterzogen und in Rahovec 63 sowie in Querret Gjakova 40 Chromerzkörper gefunden und kartiert.
Zum Vergleich: Im bekannten albanischen Bulqiza-Massiv gibt es einen einzigen, allerdings gigantischen Chromerzkörper, an dessen Erkundung Prof. Kodra übrigens auch beteiligt war.

Noch in 2010 wurde dann mit den Probebohrungen begonnen.

Fotodokumentation aus dem Lizenzgebiet Rahovec